News vom 16.12.2019

Pressemitteilung: Weicheres Wasser für Sersheim und Oberriexingen

Sersheim und Oberriexingen beziehen das Wasser gemeinsam aus dem Hochbehälter Römersträßle, der auf der Höhe zwischen beiden Gemeinden liegt. Dort wird Bodenseewasser und das im Enztal bei Oberriexingen geförderte Eigenwasser eingespeist und im Verhältnis 50 zu 50 % gemischt. Das Eigenwasser wird aus zwei Brunnen im Enztal aus dem Muschelkalk gepumpt und enthält daher viel Kalk (Härtegrad von 37 °dH). Das Bodenseewasser hat einen Härtegrad von nur 9 °dH, das Mischwasser hat daher 22-23 °dH (der Härtegrad „hart“ beginnt bei 14 °dH).
Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen als Partner und technischer Betriebsführer für beide Kommunen sind dem Wunsch nachgekommen und haben verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie der Kalkgehalt des Wassers reduziert werden kann. Die günstigste und am einfachsten umzusetzende Maßnahme ist eine Erhöhung des Anteils von Bodenseewasser. Im Rahmen der vorhandenen Bezugsverträge für Bodenseewasser ist eine Erhöhung auf
70 % möglich und die Mehrkosten durch den Bezug von Bodenseewasser sind mit 4 ct/m³ netto Mischwasser vertretbar. Diese Änderung führt zu einer deutlichen Reduzierung von rund 23 % der Wasserhärte auf 17,4 °dH. Die Gemeinderäte beider Kommunen und die Aufsichtsräte der VES und der Stadtwerke Oberriexingen haben daher diesem Mischungsverhältnis zugestimmt, es soll ab Anfang 2020 eingestellt werden.
Über den konkreten Umstellungszeitpunkt des Mischverhältnisses werden die Bürgerinnen und Bürger aus Sersheim und Oberriexingen im Rahmen der Jahresverbrauchsabrechnung 2019 im kommenden Frühjahr noch schriftlich informiert.

SWBB Rainer Kübler        SWOri Jens Hübner            VES GmbH Matthias Hirner

 

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